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Lübeck wurde 1143 gegründet und nach einem Brand 1157 neu belebt. Bereits 1226 wurde es reichsunmittelbare Stadt und Ende des 13. Jahrhunderts gehörte es dem Bund der Hanse an. Die folgenden Aufnahmen wurden im August 2009 gemacht.
Sie zeigen - das Schabbelhaus, das nach dem Bäcker und Konditor Heinrich Schabbel benannt ist, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Stadt Lübeck Geld für ein museum für lübeckische Altertümer hinterließ. Das erste Schabbelhaus, das ebenfalls in der Mengstraße lag, wurde 1942 bei einem Luftangriff zerstört. Nach dem Krieg kaufte die Stadt zwei Kaufhäuser in derselben Straße, renovierte diese mit finanzieller Unterstützung der Lübecker Kaufmannschaft und machte sie zum neuen Schabbelhaus.
- das Buddenbrookhaus, das 1758 gebaut wurde und von 1841 bis 1891 im Besitz der Familie Mann war. Es wurde 1942 bei einem Luftangriff nahezu vollständig zerstört; lediglich die Fassade und der Gewölbekeller blieben erhalten. Heute beherbergt es hinter der Originalfassade das Heinrich-und-Thomas-Mann-Zentrum.
- das Rathaus, das ab 1230 gebaut wurde und wegen seinem prächtigen Inneren eine Besichtigung wert ist.
- das Holstentor , ein zwischen 1464 und 1478 gebautes Stadttor, dessen Mauern bis zu 3,50m dick sind und dass 30 Geschützen Platz bot, von denen aber nie eins abgefeuert wurde.Erbaut wurde es auf einer Aufschüttung, unter der sich Moor und Torf befinden, sodass das Tor schon während der Bauphase abzusinken begann. Heute liegen die untersten Schießscharten bereits 1,50m unter der Erdoberfläche. An der Stadtseite trägt das Holstentor seit 1871 die Inschrift SPQL, Senatus Populusque Lubecensis (= Senat und Volk von Lübeck); stadtauswärts wurde 1863 in Verkürzung einer früheren Inschrift der Spruch CONCORDIA DOMI FORIS PAX (Drinnen Eintracht - draußen Friede) angebracht. Das Holstentor ist sicherlich das bekannteste Wahrzeichen Lübecks, was auch daran liegt, dass es die früheren 50-Mark-Scheine zierte.
- "Die Fremden", eine Keramikgruppe des Düsseldorfer Künstlers Thomas Schütte, die 1992 auf der documenta in Kassel erstmals präsentiert wurde. Sie thematisiert die Heimatlosihgkeit des Menschen anhand einer Flüchtlingssituation. Auf der Homepage des Künstlers werden die Figuren näher präsentiert. In Lübeck stehen sie auf dem Dach der Musik- und Kongresshalle (MuK).
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